Logbuch des Sommertörns 2016
Dieses Jahr planen wir ab Mitte August bis Ende der Schulferien (10 September) mit tonttu segeln zu gehen. Der Plan ist, dass wir bis nach Montenegro und wieder zurück segeln.
Wenn mal kein aktueller Eintrag vorhanden ist, dann bitte nicht verzweifeln, denn dann sind wir in einer so einsamen Bucht gewesen, dass wir keinen Internetempfang mit dem Handy hatten Wir holen den Eintrag dann so rasch wie möglich nach.
25.8.2016, Cavtat [HR]
Heute ist es soweit, nachdem der Wind nachgelassen hat, haben wir die Fahrt von Tivat in Montenegro nach Cavtat in Kroatien antreten können.
Zuerst kam aber der Elektriker mit seinem Gesellen, den mir die Concierge der Marina für mein Bugstrahlruderproblem empfohlen hat. Er meinte gestern er würde zwischen 09:00 und 09:30 kommen und ich habe mich gemäss kroatischer Zeitrechnung ab 08:30 bereitgehalten und ihn nicht vor 10 Uhr erwartet. So war ich ganz überrascht als sie um 09:15 am Steg standen.
Wir haben lange rumgepröbelt (sie waren nicht wirklich MaxPower Bugstrahlruder Experten, aber komptetente Elektriker und das ist ja schon mal die halbe Miete). Sie haben einen ziemlich korrodierten Kontakt an einer der Batterien am Bugstrahlruder wieder gereinigt und neu mit Kabelschuhen versehen, da scheinbar nicht die volle Spannung ankam.
Das hat aber nur bedingt weitergeholfen. Nach weiterer Fehlersuche haben wir herausgefunden, dass der kleine Motor (12V), der das Bugstrahlruder aus- und wieder einfährt nur noch in eine Richtung dreht (also einfährt). Jetzt war nicht klar, ob es am Motor lag oder an der Steuerung. Ich hatte vorgeschlagen, den Motor einfach mal direkt mit Strom zu versorgen (in beide Richtungen), aber der Chefelektriker meinte gehört zu haben, wie eines der kleinen Relais in der Steuerung beim runterfahren nur kurz anschaltet und sofort wieder aus geht.
Also haben Sie auf mein drängen hin die Steuerung vom Heckstrahlruder ausgebaut und vorne eingebaut, nachdem ich ihnen versichert habe, dass die eigentlich identisch sein müssten. Sind sie grundsätzlich auch, nur haben wir festgestellt, dass hinten immer eine Steuerung sein muss, da hinten wohl der „Master“ ist. Aber das hat am Schluss auch die (teil-)kaputte Steuerung von vorne geschafft.
der (oder eigentlich „die Platine“) Übeltäter …
Jetzt habe ich ein funktionierendes Bugstrahlruder und ein nicht mehr funktionierendes Heckstrahlruder. Aber das ist mir lieber so. Und ich weiss, dass entweder die ganze Steuerungsplatine ausgetauscht werden muss, oder zumindest das eine Relais gewechselt/geprüft werden muss. Mal sehen wann und wo ich das machen lassen kann. Wird wohl eine „Winterarbeit“ werden.
Also ich dann wieder alles zugeschraubt hatte und die Segellast wieder eingeräumt war, haben wir abgelegt und sind zur Zollpier zum ausklarieren gefahren. Das ging recht schnell (ich wurde von einer charmanten Marinaangestellten von Office zu Office geleitet und musste nur immer freundlich lächeln). Nur bei der Zöllnerin gab es kurz Verwirrung. Die hat nämlich die Pässe mit der Crewliste verglichen und dabei einfach immer nur das Geburtsdatum überprüft. Und dann dachte Sie, sie hätte einen Pass zu wenig. Tja, das passiert halt, wenn man eine Crew mit Zwillingen hat
Danach ging die lange Fahrt bis Cavtat los. Leider durften wir nicht nochmal kurz in der Bucht von Herzeg Novi zum baden ankern, aber das war mir ja vorher schon relativ klar gewesen.
Die Kinder spielen seit gestern Mittag ständig „Schule“! Mit Lara als Lehrerin, Anna als Sportlehrering (und Beratering von Lara) und den Jungs als Schülern.
Abgesehen von der tollen Frau, die da mit im Cockpit sass, war die Fahrt eigentlich recht langweilig!
Nach etwas über 5 Stunden waren wir dann vor Cavtat und haben uns zum anlegen mit Buganker und Heckleinen an der Zollpier vorbereitet. Da war diesmal richtig Betrieb, weil eine kleine Flotille mit 4 Booten gleichzeitig ankam. Aber wir haben einen Platz ergattert und ich bin mit den Papieren und Pässen zum Zoll/Polizei gelaufen. Dort bin ich von der bekanntermassen unfreundlichsten, hochnäsigsten und machtgeilsten Einklarierungscrew „empfangen“ worden.
An der Zollpier wurde mir ja sofort wieder gesagt, dass ich, wenn ich zurückkomme von der Anmeldung, 100 Kuna fällig sind für den Anlegeservice (wobei ich immer noch nicht weiss, wieso an einer Zollpier überhaupt Geld verlangt werden kann, wenn man da ja hin MUSS!).
Dann wurde ich im Zollbüro ziemlich unfreundlich angeschnauzt, dass ich draussen zu warten habe. Und als ich im umdrehen „OK“ gesagt habe kam gleich ein „Do you have a problem!“ hinterher. Der Wahnsinn, dieses herzliche und freundliche Willkommen.
So habe ich dort auf dem unbequemen Stühlchen im Vorraum erst mal gut 15 min gewartet bis der vor mir abgefertigt war (von 3 Personen, wohl gemerkt), nur um dann zu erfahren, dass ich doch erst (entgegen aller Regeln) zum Hafenkapitän muss, um mir eine neue Crewliste ausstellen zu lassen. Dafür sind die Herren Zöllner nämlich zu faul.
Also zum Hafenkapitän, der sehr über meine vorgedruckte Crewliste erfreut war, und mit der von ihm abgestempelten und zweifach kopierten Liste (keine Ahnung wieso der Hafenkapitän die Kopierstelle für Zoll und Polizei spielt) wieder zurück zu den Zöllnern.
Die haben die Kopien dann gnädig entgegen genommen und mir sehr deutlich gesagt, dass ich jetzt SOFORT die Zollpier verlassen muss. War ja nicht mein Problem, dass ich so lange warten musste, weil die drei Damen und Herren nicht zwei „Kunden“ parallel abfertigen können…
Egal, wir haben uns dann entschieden doch nicht nach einem Liegeplatz in Cavtat an der Mole zu fragen sondern sind um die Ecke in die nördliche Bucht zum ankern gefahren. Da ist es eigentlich recht nett, nur leider kein so idealer Ankergrund mit sehr viel Seegras. Wird schon halten der Anker. Und ich schlafe ja wieder oben.
Gerade haben wir zum Abendessen (Iris hat leckeres Gemüsecurry gekocht) noch kostenlose Unterhaltung von einem DJ/Animateur im Clubhotel am nahen Strand gehabt. Der hat (auf Französisch) ein Musikquiz gemacht, bei dem man jeden Ton mithören konnte.
Mal sehen wie laut und windig die Nacht wird…
26.8.2016, Sipanska Luka
Ja, die Nacht war unruhig bzw. kurz. Ich habe im Cockpit geschlafen, oder besser gesagt, gewacht. Bis um kurz nach 2 war es ab Sonnenuntergang ständig windig mit bis zu 22 kn Wind. Das ist eigentlich nicht viel, aber da der Boden nicht besonders gut als Ankergrund war (kein Sand oder Schlamm/Schlick sondern Seegras), und deshalb habe ich das ganze erst mal ausführlich beobachtet.
Es wurde aber schon vor Mitternacht klar, dass der Anker bis zu den besagten 22 kn sehr gut hält. Also habe ich dann um 2 Uhr morgens (bis dahin habe ich eh noch gelesen) den Ankeralarm auf 30m Radius und den Windalarm auf 24 kn gestellt und versucht einzuschlafen. Bin aber trotz der eingesetzten Technik immer wieder mal bei starken Böen aufgewacht. Es war also insgesamt eine relativ kurze Nacht. Und das gemeinste war, dass es pünktlich mit Sonnenaufgang windstill geworden ist
So haben wir uns entschieden schon um ca. 10:30 Uhr loszufahren, damit wir schon am frühen Nachmittag in Sipanska Luka sein können, um dort nochmal zu baden und den netten Ort zu geniessen.
unterwegs haben wir ein Löschflugzeug beim üben über Sipan beobachtet
Das hat auch gut geklappt, da mal wieder kein Wind war und wir motoren mussten. Um kurz nach 2 hatten wir also geankert und die erste Schwimmrunde eingeläutet.
Und um 15:30 kam dann die Abrolhos, das Schiff von unseren Freunden aus Perth, Australien. Die hatten wir 2012 auf dem Elternzeittörn getroffen und die Woche in Mykonos mit Starkwind gemeinsam verbracht. Und jetzt hat es endlich geklappt, dass wir uns mal wieder treffen.
Wir sind dann gleich zu ihnen rüber aufs Boot für einen Apero und die Kinder sind reich mit Stickerbüchern, self hedging crocodile eggs und Ketten (einmal Känguruh und einmal Koala) für die Mädels beschenkt worden.
Heute Abend kommen sie nach dem Abendessen zu uns aufs Boot und morgen fahren wir vielleicht noch gemeinsam in die Bucht Okuklje zum Maran für ein gemeinsames Abendessen.
Es war sehr nett bei Ihnen an Bord, auch wenn Anna leider von einer Wespe gestochen worden ist. Aber Eiswürfel, Bierdose, Wundersalbe aus Australien und schlussendlich der Bite-Away haben geholfen.
Wir sind dann noch rüber in den Ort und haben diesmal tatsächlich eine Runde Boule auf der örtlichen Bahn spielen können, nachdem ich die Jugendlichen gefragt habe, ob sie uns mal 10 min ran lassen.
Dann gab es noch etwas zu trinken und Eis und jetzt sind wir zurück an Bord zum Schwimmen (Kinder) und Abendessen vorbereiten (Eltern) bzw. den Blog schreiben.
Anna und Papa in der Hollywoodschaukel (Anna telefoniert mit Lola-Oma)
Wir freuen uns schon auf den Abend mit John und Janet und ihren Freunden Peter und Penny. Da gibt es sicher wieder viel zu erzählen…
27.8.2016, Mljet
Heute haben wir erstmal ausgeschlafen und spät ein Frühstück mit frischen Schokocroissants genossen. Nach einer ersten Schwimmrunde sind wir schliesslich gegen 11 Uhr losgekommen. Nicht weit, denn nach einer Seemeile haben wir schon wieder den Anker geworfen, um eine ausgedehnte Mittagspause einzulegen. Auch unsere australischen Freunde mit Abrohlos haben sich dazugesellt.
Ein bisschen seglerischen Ehrgeiz wollten wir dann aber doch noch an den Tag legen und und so haben wir den Code 0 hochgezogen. Es war nämlich nicht viel Wind und wir hatten die Hoffnung, so flott nach Mljet zu kommen. War auch fast so. Kaum aus der Bucht draussen, konnten wir ihn aufrollen und waren damit schneller als John und Janet mit Groß- und Fock Leider nur für eine halbe Stunde, denn dann hat der Wind etwas zugenommen und Luis wurde es recht mulmig bei der Schräglage. Also, haben wir das Segel wieder eingerollt und sind unter Motor weiter, da der Wind natürlich mal wieder genau von Vorne kam.
Gegen 15 Uhr waren wir dann schon wieder beim Restaurant Maran, wo die Kinder zur Begrüßung erstmal ein Eis und ich einen Eiskaffee bekommen haben. Wie schön. Den Nachmittag haben wir mit viel Schwimmen, Schnorcheln und Lesen verbracht. So gemütlich.
Und am Abend haben wir alle zusammen wunderbar bei Maran gegessen!
Anna hat beim warten auf das Essen diverse Spiele UNO mit Penny und Janet gespielt. Das ist scheinbar wirklich ein internationales Spiel.
Und zum Abschluss gab es nochmal eine Runde Nachtischeis für alle Kinder. Wer genau schaut, sieht wie Luca und Luis fast in der Eistruhe hängen zum aussuchen
28.8.2016, Uvala Vucine (Peljesac)
Habe noch Bilder für gestern hochgeladen und noch etwas mehr geschrieben!
Good bye dear friends from Australia. It was soooo good to see you again after 4 years. Let it not be such a long time until we see us again! And happy sailing!!!
Heute haben wir leider von Janet, Penny, John und Peter abschied nehmen müssen. Die 4 sind kurz vor dem Mittag weiter in die Polace-Bucht im Nationalpark von Mljet (dort wollen sie zwei Nächte bleiben und die Klosterinsel auf dem See besuchen) und wir sind 3 Stunden lang rüber gefahren in eine uns bisher noch unbekannte Bucht auf Peljesac (da waren wir ja überhaupt noch nie), bevor es dann morgen weiter geht nach Korcula. Eigentlich wollten wir ja schon heute nach Korcula Stadt, aber da hätten wir dann ziemlich früh los gemusst (damit wir in der Marina noch einen Platz bekommen) und es war uns wichtiger noch ein paar Stunden mit unseren australischen Freunden zu haben.
Es ist toll, wie aus einer Woche in Mykonos (und davor zwei Tage auf Kythnos) mit den Schiffen nebeneinander liegen eine Freundschaft geworden ist, die so lange hält, dass man sich erst nach 4 Jahren das erste mal wieder trifft und auf anhieb wieder versteht!
So sind wir am Vormittag noch etwas zusammen geschwommen, Anna hat noch ein paar Seeigelskelette rausgetaucht mit ihrer Decathlon-Taucherbrille und Luis hat ein wenig Trockenübungen an der Winsch gemacht unter Lucas Aufsicht.
Die Überfahrt war leider wenig spektakulär, da wieder kein Wind war und so sind wir schon um 14 Uhr in der Bucht Vucine auf Peljesac angekommen. Und die ist ein wahres Kleinod. Es gibt auf einem Hügel oberhalb der Bucht eine Kirche mit ein paar Weinreben darunter, im Eingang der Bucht liegt eine kleine Insel und ein netter kleiner Kiesstrand mit ein paar Badegästen komplettiert das Bild.
Sehr schön und es verspricht auch wettertechnisch eine sehr angenehme und ruhige Nacht zu werden.
Iris hat eine wunderbare Zucchinilasagne gekocht, aber leider hat sich Luis so aufgeführt beim Essen, dass wir ihn runter in sein Zimmer schicken mussten. Manchmal hat er nicht ein Wutmonster auf der Schulter sondern da ist er selber sein eigenes kleines Wutmonster!
die Kinder sind alleine mit Schlauchboot, Alligator und Schwimmbrett zum Strand und wieder zurück geschwommen
29.8.2016, Sv. Nedjelja
Heute wollten wir ja eigentlich nach Korcula Stadt. Deshalb sind wir ja auch schon um 10:30 Uhr aus der netten Bucht losgefahren. Leider mal wieder ohne Wind.
Lara hat die Jungs als Piraten verkleidet
Als wir dann wie geplant um 13 Uhr vor der Marina von Korcula waren und ich sie angefunkt habe, mussten wir feststellen, dass leider kein Platz frei war für uns. Alles ausreserviert. Ich hatte ja kurz überlegt auch zu reservieren, aber die 25% Aufschlag für eine Reservierung bei sowieso schon super teuren 108€ für die Nacht waren mir dann doch einfach zu viel. Ich dachte, wenn wir früh genug kommen reicht es auch so - so war das zumindest bisher immer - aber leider nein.
das wäre Korcula Stadt gewesen …
Wir haben dann noch kurz eine Nachbarbucht angeschaut, aber da war zu wenig Platz zum frei ankern und so haben wir uns entschieden weiter zu fahren. Wohin war noch nicht genau klar. Zur Auswahl standen Vela Luka am Westende von Korcula oder Scredro (da ist es aber immer heikel mit dem ankern) oder mal was neues: Sveti Nedjelja beim Winzer Zlatan Otok.
Also habe ich im Internet schnell die Nummer herausgesucht und dort angerufen. Er meinte, es wäre schon ziemlich voll, und sie würden Reservierungen nur bis 16 Uhr halten (wir wären aber erst gegen 18 Uhr dort), doch er meinte an der Aussenmole würde es schon noch klappen, wenn das ok sei für micht.
da macht es sich aber einer bequem
Ich sagte zu und wir haben vereinbart, dass ich mich um 16 Uhr nochmal zur Bestägigung melde.
Auch um 16 Uhr hat er gesagt, an der Aussenmole wäre noch Platz für uns und so sind wir durchgefahren bis zu ihm. Und tatsächlich, der letzte Platz wurde für uns frei gehalten. Und zwar sogar auf der Innenseite der Aussenmole (ich hatte schon befürchtet er spräche von der Aussenseite der Mole und das könnte etwas ruppig werden).
kurz vor dem Ziel: Die Küste von Hvar
So haben wir um Punkt 18 Uhr angelegt und dann gleich für 19 Uhr einen Tisch reserviert. Im freien gab es nichts mehr aber so konnten wir in den runden Türmchen sitzen, für die das Restaurant bzw. der Hafen so berühmt ist.
Im Nachhinein war ich auch sehr froh, dass wir nicht im Innenhafen liegen. So was volles habe ich auch noch nie gesehen. Dort liegen sie zu dritt im Päckchen nebeneinander und in zwei Reihen hintereinander. Wenn der letzte raus will, müssen alle anderen vorher ablegen…
nicht nur die Thailänder können wunderbar Kabelsalat machen, auch hier in Kroatien gibt es wunderbare Exemplare
Wir haben auch wunderbar gegessen und dazu einen leckeren Zlatan Plavac Barrique aus 2010 getrunken. Am Schluss kam noch ein anderer Gast und hat uns auf englisch gefragt, ob wir den Rest von ihrer Eistorte essen wollen, die sie zum Geburtstag hatte. Da haben meine 4 Kinder natürlich nicht nein gesagt! Dafür bin ich mit den 4 dann nochmal raus an ihren Tisch und wir haben Happy Birthday gesungen als Dankeschön!
die Jungs und Lara kommen auch immer wieder auf wilde Ideen: Eisenbahnspielen im Restaurant!
Ich habe mir dann noch die Preisliste für „Take Away“-Wein geben lassen und angesichts der enormen Preisdifferenz zu meiner Bezugsquelle im Internet in Deutschland habe ich noch etwas zu geschlagen: 4 Kartons Zlatan Plavac Barrique und einen Karton Zlaton Posip (weiss), die mir dann freundlicher Weise noch bis zum Schiff getragen wurden. Jetzt stehen sie unter dem Tisch im Salon …